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Shanghai Tower Gerüstturm stellt Rekord auf

31.03.2025

Projektherausforderung: Effizienz- und Sicherheitswettlauf hinter dem 632 Meter hohen Wahrzeichen
Als zweithöchstes Gebäude Chinas (632 Meter) steht das Projekt Shanghai Tower Phase II vor zahlreichen Herausforderungen:

Strukturelle Komplexität: Die spiralförmige Fassade und das innere Atrium sind miteinander verwoben, und die traditionelle Cuplock-Konstruktion Gerüst ist schwierig an speziell geformte Strukturen anzupassen.

Bauzeitdruck: Die ursprüngliche Bauzeit von 48 Monaten muss auf 44 Monate verkürzt werden, und der durchschnittliche tägliche Baufortschritt muss um 30 % gesteigert werden.

Sicherheitsrisiken: Bei mehr als 70 % der Einsätze handelt es sich um Höhenoperationen, bei denen die Überwachung von Windlast und Neigung in Echtzeit und präzise erfolgen muss.

„Das traditionelle Gerüstsystem genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr, und es ist notwendig, durch technologische Innovationen ein Gleichgewicht zwischen Effizienz und Sicherheit zu erreichen“, sagte Zhang Hua, der leitende Ingenieur des Projekts.

Technischer Durchbruch: Wie die Ringlock-System rekonstruiert die Konstruktionslogik
Modulares Design: Schnelle Anpassung an Sonderformen

Knoteninnovation: Durch die Verwendung von Knotenscheiben mit 133 mm Durchmesser und keilförmigen Stiften zur Verriegelung werden keine Bolzenwerkzeuge benötigt, und die tägliche Bauhöhe kann 15 Meter erreichen, was 50 % schneller ist als bei herkömmlichen Verfahren.

Flexible Konfiguration: Horizontale Streben und Diagonalstreben können an die Krümmung der Gebäudeoberfläche angepasst werden, um den Abfall von nicht standardisierten Bauteilen zu reduzieren und die Materialausnutzung um 35 % zu steigern.

Ring lock scaffold.png

Materialverbesserung: Q345-Stahl + Feuerverzinkung

Festigkeit und Lebensdauer: Der vertikale Mast besteht aus hochfestem Q345-Stahl (Druckfestigkeit 470-630 MPa), die Dicke der Feuerverzinkungsschicht beträgt ≥80 μm, und die Korrosionsbeständigkeit wird auf 20 Jahre verlängert.
Durchbruch in Sachen Leichtbau: Die Gerüstbohlen aus Aluminiumlegierung (Typ 6061-T6) haben eine Tragfähigkeit von 5 kN/m² und sind damit 40 % leichter als herkömmlicher Stahl, wodurch die Belastung des Turmdrehkrans reduziert wird.
Intelligente Überwachung: IoT ermöglicht Sicherheitsmanagement und -steuerung
Sensornetzwerk: Einsatz von über 2000 Last- und Neigungssensoren an wichtigen Knotenpunkten des Gerüstturmund die Daten in Echtzeit auf die BIM-Managementplattform hochladen.
Frühwarnmechanismus: Der KI-Algorithmus erkennt Risiken (wie z. B. lokale Überlastung oder Windgeschwindigkeiten, die den Standard überschreiten) innerhalb von 0,3 Sekunden, löst automatisch akustische und optische Alarme aus und unterbricht den Betrieb in Hochrisikobereichen.
Umsetzungseffekt: datengetriebene Effizienzrevolution
Verkürzung der Bauzeit: Die gesamte Bauzeit wurde von 48 Monaten auf 44 Monate reduziert, der Rohbau wurde 120 Tage früher als geplant fertiggestellt, und der durchschnittliche tägliche Baufortschritt erreichte 1,2 Stockwerke.
Kostenoptimierung: Die Wiederverwendungsrate der modularen Komponenten lag bei über 80 %, die Transport- und Lagerkosten sanken um 25 % und die Gesamtkosten wurden um 15 % (rund 230 Millionen Yuan) eingespart.

Sicherheitsbilanz: Während des gesamten Bauprozesses gab es keine Absturzunfälle, die Genauigkeit der Risikowarnungen lag bei 99,7 % und das Projekt wurde als „Demonstrationsprojekt für intelligentes Bauen des Ministeriums für Wohnungsbau und Stadt-Land-Entwicklung“ ausgezeichnet.

"Der Ringlock-System „Das ermöglicht es uns, im ‚chinesischen Tempo‘ zu arbeiten und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten“, betonte Li Ming, Projektleiter des Bauunternehmens China Construction Third Engineering Bureau.
Auswirkungen auf die Branche: von wegweisenden Projekten bis hin zu Standardmodernisierungen
Technologieförderung: Der Fall des Shanghai Centers wurde in die „Technischen Richtlinien für den Bau von Superhochhäusern“ aufgenommen, und mehr als 50 im Bau befindliche Superhochhausprojekte im ganzen Land planen die Einführung des Ringlock-Systems.
Politische Initiative: Die Fassung des „Scaffolding Safety Code“ von 2025 sieht vor, modulare Bauweisen als obligatorische Anforderung für Hochhausprojekte festzulegen und nicht standardisierte Befestigungsgerüste zu eliminieren.
Internationale Anerkennung: Internationale Giganten wie das deutsche Unternehmen PERI und das französische Unternehmen Altrad haben eine technische Zusammenarbeit initiiert und planen, gemeinsam die nächste Generation intelligenter Gerüsttürme zu entwickeln.

Gerüsttürme.png

Zukunftsaussichten: Unendliche Möglichkeiten des intelligenten Gerüstbau-Ökosystems

Vertiefung des KI-Einsatzes: Lastprognosealgorithmen werden in das Bauplanungssystem integriert, wodurch sich die Bauzeit um weitere 10-15 % verkürzen lässt.

Weg zur Klimaneutralität: Ein Verfahren zur Stahlherstellung mit grünem Wasserstoff produziert klimaneutralen Stahl in Massenproduktion. Stahlgerüstmit einer Produktionskapazität von 500.000 Tonnen im Jahr 2030.

Globalisierungseffekt: Chinas Ringlock-Gerüstlieferanten (Lieferanten von Scheibengerüsten) beschleunigen die Umsetzung der „Belt and Road Initiative“ und erhöhen das Marktanteilsziel für Südostasien auf 40 %.